Tot..

..ist die Nummer 1.

Bedauerlicherweise ist einer meiner Zitronensalmler von uns gegangen.😞

Der Vorfall ist schon ein wenig lĂ€nger her und hat sich so ereignet: Nichtsahnend wache ich eines Morgens auf, schaue in mein Aquarium und sehe den kleinen Kerl, lebend. Aber er schwimmt nicht wie die Anderen, schön munter durchs Becken, sondern dreht sich unkontrolliert um die eigene Achse. FĂŒr jeden nicht Fisch-, und Aquaristikliebenden Menschen hĂ€tte das sicher amĂŒsant ausgesehen, aber mir war natĂŒrlich klar, dass das nicht normal und nicht gut ist.

Was also tun?

Da ich schulisch bedingt nur wenig Zeit hatte, habe ich einen großen BehĂ€lter mit 15 Litern, teils neues Wasser, teils aus dem alten Aquarium, befĂŒllt, ein wenig Bodengrund und eine Pflanze dazu getan und dann den Fisch dazu gesetzt. Damit wollte ich verhindern, dass, falls es eine (ansteckende) Krankheit gewesen wĂ€re, die anderen Fische auch davon betroffen werden. 

ZurĂŒck zu Hause habe ich mich sofort an die Recherche gemacht. Im Internet bin ich auf einige sehr Ă€hnliche oder sogar identische FĂ€lle gestoßen, jedoch konnte keiner sicher sagen, was genau dieses Verhalten auslöst. Krankheiten wurden und habe ich ausgeschlossen, da, außer das unkontrollierte Schwimmen, keine Symptome zu sehen waren. Meine Diagnose: Eine verletzte Schwimmblase.

Und was kann ich dagegen tun?

Nichts. Denn eine erkĂ€ltete Schwimmblase, die durch plötzlichen Temperaturabfall verursacht und Temperaturerhöhung wieder besser werden kann, konnte ich ausschließen, da es keine TemperaturĂ€nderungen gab. Und auch eine Infektion der Schwimmblase habe ich ausgeschlossen, da er keine schlechten Anzeichen wie zum Beispiel gestörtes Fressverhalten zeigte.

Ich habe ihn trotzdem einige Tage in seinem kleineren ÜbergangsgefĂ€ĂŸ gelassen, dort hat er es sogar nach einiger Zeit geschafft, sich so weit auszubalancieren, dass das falsche Schwimmverhalten fast nicht mehr aufgefallen ist. Nach dem Vorschlag meines Freundes ihn wieder zu den anderen zu setzen, habe ich diesen auch umgesetzt.

Beobachtungen?

Der Kleine wirkte glĂŒcklich, wieder Teil seines Schwarms zu sein. Er schwamm munter bei den Anderen, obwohl er immer ein wenig langsamer war.

Am Tag darauf war er tot. Ich hoffe sehr, er war in seinen letzten Stunden, Minuten und Sekunden glĂŒcklich bei seinem Schwarm gewesen zu sein.
Genießt jeden Tag und seid dankbar fĂŒr alles.

Liebe GrĂŒĂŸe! Lea🐠

Wenn du schon mal einen Àhnlichen Fall hattest, ein geliebtes Tier verloren hast, dann kannst du mir deine Geschichte gerne in den Kommentaren schreiben.

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